Die Gemeinde Issum startet ein zukunftsweisendes Projekt zur Einführung eines intelligenten Energiemanagementsystems. Mit Unterstützung der GELSENWASSER AG und bis September 2028 gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, wird ein digitales System zur Erfassung, Analyse und Optimierung von Energieverbräuchen in gemeindlichen Gebäuden implementiert. Hier gelangen Sie direkt zur Seite.
Hintergrund und Ziele
Bürgermeister Alexander Alberts betont: „Klimaschutz und Ressourceneffizienz sind zentrale Themen für unsere Gemeinde. Mit diesem Projekt schaffen wir Transparenz über unsere Energieverbräuche und leisten einen aktiven Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen.“ Das Vorhaben zielt darauf ab, Energieverbräuche in Echtzeit zu überwachen, Einsparpotenziale zu identifizieren und langfristig Kosten zu senken.
Technische Umsetzung
Kern des Projekts ist die Nachrüstung bestehender Zähler mit LoRaWAN-Sensoren, die Verbrauchsdaten sicher und energieeffizient an den GELSENWASSER Monitor übertragen. Diese webbasierte Plattform ermöglicht eine detaillierte Analyse von Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserverbräuchen. Durch die Nutzung modernster IoT-Technologie (Internet of Things) können Verbräuche visualisiert, Alarme bei Auffälligkeiten ausgelöst und Maßnahmen zur Energieoptimierung abgeleitet werden.
Tobias Kiwitt, Digitalisierungsbeauftragter der Gemeinde Issum, hat die technische Integration des Systems vorbereitet: „Ich freue mich, dieses Projekt mitgestalten zu dürfen. Die digitale Erfassung der Energieverbräuche ist ein weiterer Schritt in Richtung einer smarten und nachhaltigen Verwaltung“.
Förderung und Partner
Das Projekt wird im Rahmen der Kommunalrichtlinie der NKI gefördert. Die GELSENWASSER AG bringt als erfahrener Partner im Bereich Energiedatenmanagement ihre Expertise ein.
Nutzen für die Gemeinde
Klimaschutz: Reduktion von Treibhausgasemissionen durch gezielte Energieoptimierung
Kosteneinsparungen: Langfristige Senkung der Energiekosten
Zukunftsfähigkeit: Das System lässt sich flexibel erweitern, z. B. für Smart-City-Anwendungen
Zeitplan und Ausblick
Die Installation der Sensoren und die Inbetriebnahme des Systems beginnen im ersten Quartal 2026. Die Gemeinde plant, die Fortschritte regelmäßig zu kommunizieren und interessierte Bürgerinnen und Bürger über Einsparerfolge zu informieren.
Förderhinweis
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.