Gemeinsame Sitzung von Bau- und Umweltausschuss sowie Schul- und Sportausschuss | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Gemeinsame Sitzung von Bau- und Umweltausschuss sowie Schul- und Sportausschuss

Architektonischer Wettbewerb für den Schulneubau in Sevelen

Die Gemeinde Issum verfolgt weiterhin das Ziel, die St.-Nikolaus-Schule vom Ortsteil Issum an den neuen Standort im Ortsteil Sevelen zu verlegen. Der Neubau soll als dreizügige Grundschule mit Turnhalle, Parkplatz und Freiflächen entstehen. Um für diese anspruchsvolle Planungsaufgabe das bestmögliche Entwurfskonzept und ein geeignetes Planungsteam zu finden, wird unter Begleitung des Büros postwelters+partner mbB aus Dortmund ein architektonischer Wettbewerb durchgeführt.

In den kommenden Sitzungen werden die Inhalte des Wettbewerbs, insbesondere die Besetzung des Preisgerichts mit Fach- und Sachpreisrichtern sowie die Eignungs- und Zuschlagskriterien, beraten. Parallel laufen die notwendigen Flächennutzungsplan- und Bebauungsplanänderungen für den neuen Schulstandort.

Kommunale Wärmeplanung

Die Kommunale Wärmeplanung der Gemeinde Issum ist abgeschlossen und wurde in der Sitzung durch Herrn Wortmann von der Gelsenwasser AG vorgestellt. Die Kommunale Wärmeplanung wurde in vier Schritten erarbeitet.

Die Bestandsanalyse zeigt, dass der jährliche Wärmebedarf der Gemeinde 89 Gigawattstunden beträgt, wobei der Wohnsektor mit 75,8 Prozent den größten Anteil ausmacht. Aktuell dominieren fossile Energieträger wie Erdgas mit 59,6 Prozent und Heizöl mit 25,5 Prozent. Die Potenzialanalyse hat ergeben, dass lokale Potenziale wie Solarthermie, Geothermie, Biomasse und Wärmepumpen rechnerisch ausreichen, um den zukünftigen Wärmebedarf vollständig erneuerbar zu decken.

Das Zielszenario für das Jahr 2045 sieht vor, dass durch Sanierungen und den Ausbau erneuerbarer Energien die Treibhausgasemissionen im Wärmesektor um 95,2 Prozent reduziert werden können. Es wurden Gebiete für den Neubau von Wärmenetzen, wie das Gewerbegebiet Nordring/Lindenau oder der Bereich Schule/Feuerwehr, sowie Gebiete für die Transformation des Gasnetzes hin zu Biomethan oder Wasserstoff identifiziert.

Die Wärmeplanung sieht zehn konkrete Maßnahmen vor, darunter Machbarkeitsstudien und der Bau von Wärmenetzen in identifizierten Eignungsgebieten, Sanierungsfahrpläne für kommunale Liegenschaften und deren klimaneutrale Versorgung sowie Beratungsangebote für Gebäudeeigentümer zu Sanierung, Wärmepumpen und Fördermitteln. Die Kosten für die Erstellung der KWP werden durch Konnexitätszahlungen der Bezirksregierung Arnsberg gedeckt.

Widmung Steinkauzweg

Die Straße Steinkauzweg soll gemäß des Straßen- und Wegegesetzes des Landes NRW dem öffentlichen Verkehr gewidmet werden.