Wohnbaufläche Vorst
Das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans für zusätzliche Wohnbaufläche im Bereich Sevelen-Vorst wurde gestoppt. Die Verwaltung holte die landesplanerische Ersteinschätzung durch die Bezirksregierung ein. Die Bezirksregierung äußerte auf Grund der Siedlungsstrukturen Bedenken und würde der Änderung des Flächennutzungsplans nicht zustimmen können. Die Gemeinde Issum verfolgte weitere Rücksprachen mit der Bezirksregierung und zeigte auch in einem gemeinsamen Termin die Bereitschaft, z.B. Gutachtennachzureichen oder Alternativen zu wählen, um neue Wohnbauflächen in Sevelen-Vorst zu schaffen und die bisherigen baulichen Verhältnisse zu ordnen. Auch diesem Vorschlag hat die Bezirksregierung nicht zugestimmt. Die einzig mögliche Alternative bleibt somit die erneute Aufnahme des ruhend gestellten Antrags für eine Ergänzungssatzung entlang der Straße Haffmannsdyck. Darüber wird der Rat in seiner nächsten Sitzung beraten.
Neubau eines Seniorenheims im Ortsteil Issum
Nachdem die Änderungen des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes zum Neubau eines Seniorenheimes zur frühzeitigen Beteiligung auslagen, wurden nun die vorgetragenen Anregungen im Rahmen einer Abwägungstabelle erfasst, bewertet und abgewogen. Sämtliche eingegangene Stellungnahmen wurden berücksichtigt. Für den Satzungsbeschluss der Änderungen des Bebauungs- und Flächennutzungsplans wird nun die letzte Beteiligungsphase gestartet.
Neubau einer Grundschule in Sevelen
Auch die Änderungen des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes zum Neubau einer Grundschule im Ortsteil Sevelen lagen zur frühzeitigen Beteiligung aus. Auch hier wurden die vorgetragenen Anregungen im Rahmen einer Abwägungstabelle erfasst, bewertet und abgewogen. Zudem wurde u.a. ein Verkehrsgutachten erstellt, welches mit in die Planung einfließt. Für die Änderungen des Bebauungs- und Flächennutzungsplans wird nun die letzte Beteiligungsphase gestartet.
Erweiterung des Gewerbegebiets Am Schankweiler
Im bisherigen Beteiligungsverfahren zur Erweiterung des Gewerbegebiets Am Schankweilerwurden seitens der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) Bedenken bezüglich des Aufkommens der Schleiereule geäußert. Alle von der UNB vorgebrachten Einwände während der zweiten Beteiligungsphase, wurden in der weiteren Ausarbeitung berücksichtigt. Während der Erarbeitung hat weiterhin Kontakt mit der UNB stattgefunden, um möglichen weiteren Problematiken rechtzeitig ausweichen zu können. Zudem wurde ein neuer Standort für einen Nistkasten und ein Ersatzhabitat für die Schleiereule geschaffen.